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Heute dreht sich in unserem Blogpost alles um die Webseite und den Instagram Account GreenThirtyone.

Hier teilt Jule aus Dresden seit Ende November 2020 Beiträge zu den Themen böllerfreies Silvester und Slow Travel. Warum nachhaltiges Reisen und ein umweltbewussterer Umgang mit Silvester für sie Anlass war, greenthirty.one zu gründen und wie die Planung für ihre Posts aussieht, erfahrt ihr in unserem Interview mit Jule.

Was hat es mit dem Namen GreenThirtyone auf sich, Jule?

GreenThirtyone ist durch einen Naming-Workshop entstanden. Mit Freunden sind wir auf den Namen gekommen, beeinflusst durch das Thema Nachhaltigkeit (Green) und Silvester (Thirtyone).

Wie entstand deine Idee für die Instagram Seite greenthirty.one?

Die Motivation ergab sich aus zwei verschiedenen Gründen. Einerseits wollte ich mich – neben meinen Beruf als Lehrerin – persönlich weiterentwickeln und in einen anderen Bereich reinschnuppern, welchen ich bisher nur laienhaft kannte.

Anderseits entfliehe ich seit fast zehn Jahren jedes Jahr an Silvester an ruhige Orte, an denen es keine privaten Feuerwerkskörper gibt. Viele Länder sind durchaus umweltfreundlicher an Silvester eingestellt als Deutschland und verzichten beispielsweise auf Böller. Durch Corona letztes Jahr war eine Reise außerhalb Deutschlands nur schwer umsetzbar. Zudem fiel mir auf, dass es keinerlei Informationsplattform gibt, die Rückzugsorte für ein bewusstes Silvester ohne private Feuerwerkskörper in Deutschland oder in der Nähe gesammelt darstellt. Aus diesem Grund bin ich das Thema mal angegangen!

Wer steckt alles hinter GreenThirtyone?

Greenthirty.one Juliane Hoche

Ich habe zahlreiche Unterstützung von Freunden bekommen, unter anderem im Marketingbereich oder zum Thema Webseitenoptimierung.

Grundsätzlich stehe ich aber allein hinter dem Projekt und gebe mein Bestes, dass es auch ohne Marketingerfahrungen oder Ähnlichem professionell wirkt.

Wie kam es zu dem Mix der Silvester Thematik mit dem Thema des nachhaltigeren Reisens?

Das Hauptanliegen ist ein bewusstes Silvester ohne privates Feuerwerk, welches hoffentlich irgendwann auch in Deutschland durch die Politik umgesetzt wird. Aufgrund meiner Webseite, ein Suchportal für Unterkünfte, die ein ruhiges Silvester anbieten, kam dann das Thema Reisen auf. Alle Unterkünfte, die sich bewusst GEGEN Feuerwerk einsetzen, setzen sich somit auch für mehr Umweltbewusstsein ein – deshalb der Mix der beiden Themen. Außerdem reise ich super gern, daher ist mir das Thema nachhaltiges Reisen sehr wichtig.

Es gibt auf deiner Instagram Seite auch Posts, in denen du andere grüne Unternehmen vorstellst, hiervon durften auch wir bereits Teil sein. Was ist dabei deine Motivation?

Grund dafür ist, dass ich gern kleine bzw. wachsende Unternehmen und Marken mit einem Nachhaltigkeitsgedanken unterstützen möchte. Meistens sind das Unternehmen und Marken, auf die ich gestoßen bin und deren Ideen oder Konzepte ich super fand. Meine Reichweite ist zwar noch nicht so groß, aber es tut mir nicht weh, kostet mich nichts und wir „Kleinen“ müssen ja auch eine Chance bekommen. Es wäre schön, wenn mehrere so denken würden.

Greenthirty.one Juliane Hoche

Wie intensiv bist du mit den Unternehmen vor einem Post im Austausch? Testest du zum Beispiel die Produkte, die sie verkaufen?

Nein, lediglich Schriftverkehr oder Telefonate haben uns beim Austausch näher gebracht. Aktuell strebe ich mit GreenThirtyone kein Profit oder Ähnliches an. Es soll weiterhin eine Nebensache in meinen Leben bleiben und auch kein Druck ausüben, die Freiheit möchte ich mir gern lassen. Termine, To-do’s und Co. gibt’s schon genug im Alltag.

Wie kommst du zu den diversen Reisetipps, gerade jetzt in Zeiten, in denen Reisen nicht immer so empfehlenswert ist?

Die Reisetipps sind zu 80 % persönliche Erfahrungsberichte. Vor Corona war ich sehr viel auf Reisen und mir fehlt diese Zeit sehr! Die restlichen Tipps sind angelesen oder durch Medien aufgeschnappt.

Wie sieht eine GreenThirtyone Woche aus? Wie weit im Voraus planst du deine Posts?

Ich habe immer einen Tag in der Woche, an dem ich intensiver an Posts bastle (z. B. Good to know oder die Vorstellung der Hotels). Der Rest passiert spontan. Meistens suche ich mir abends ein Bild aus meinen zahlreichen Urlaubsfotos aus, überlege mir, in welchem Zusammenhang das passen würde und poste es. Ganz unspektakulär! Da ich super gern Fotos im Urlaub sowie im Alltag schieße, habe ich das Glück, dass ich einige Fotos auf Reserve habe. Aufgrund meines privaten Instagram Accounts habe ich da auch schon ein bisschen die Instagram Welt kennenlernen dürfen, was gut ankommt und was nicht.

Wie unterscheidet sich die GreenThirtyone Webseite von den Instagram Posts?

Die Webseite spiegelt eigentlich genau das wider, was GreenThirtyone ist. Ein Suchportal für umweltbewusste Unterkünfte sowie ein ruhiges Silvester. Aktuell spielt das eine Nebenrolle, da man nicht reisen kann und bis zum nächsten Silvester ist es noch ein wenig hin. Dennoch kommt immer mal eine neue Unterkunft hinzu. Bei Instagram steht eher das (nachhaltige) Reisen im Fokus. Fakten gepaart mit persönlichen Urlaubsfotos sowie Berichten.

Hast du noch Empfehlungen für die Keepoala Community, die dich für deinen umweltbewussten Alltag inspirieren und du mit uns teilen möchtest?

Ich persönlich finde die Seiten von @reisewandel sowie @tourismandsustainability super. Viele Seiten sind mir zu „extrem“ im „Alles-oder-nichts“ Umgang mit dem nachhaltigen Reisen. Das versuche ich bewusst zu vermeiden. Man muss nicht seinen gesamten Lifestyle umkrempeln, damit man umweltbewusster reist. Auch kleine Veränderungen können schon etwas Großes bewirken.

Nachhaltiges Reisen ist dein Thema und du willst wissen, wie du in anderen Bereichen Nachhaltiger wirst? Der Gastbeitrag von Ann-Christin Neuenstein zeigt dir, wie du mit einfachen Schritten Nachhaltigkeit in deinen persönlichen Alltag integrierst: